Was sind Nebenkosten?

Als Nebenkosten darf Ihnen der Vermieter nur jene Kosten in Rechnung stellen, die ihm bzw. Ihnen durch die direkte Nutzung des Mietobjekts entstehen - also der Unterschied zwischen Betriebs- und Unterhaltskosten.

Nebenkosten enthalten auch den Unterhalt von Lift und Treppenhaus. Nebenkosten enthalten auch den Unterhalt von Lift und Treppenhaus.

Dass der Lift funktioniert, es im Waschraum Licht hat oder das Treppenhaus sauber ist, dafür bezahlen Sie mit den Betriebskosten. Sie werden vom Vermieter als Nebenkosten auf den Mieter überwälzt.

Zu den sogenannten Betriebskosten gehören insbesondere:

  • Heizung: Brennstoff, Service, Revision, Kaminfeger, Bedienung der Heizung usw.
  • Wasser: Wasserzins, ggf. Chemikalien
  • Hauswartung, Reinigung, Gartenunterhalt: Bruttolohn und Verbrauchsmaterial
  • Strom: für Gemeinschaftsräume
  • Lift: Strom und Service
  • Kabelnetz: Benutzungs- und Urheberrechtsgebühr
  • Abwasser- und Kehrichtgebühr
  • Verwaltung: 3 bis 4,5% auf die abgerechneten Nebenkosten

Unterhaltkosten gehen zulasten des Vermieters

Alles, was dem Unterhalt des Hauses oder der Einrichtungen dient, muss der Vermieter selbst berappen.

Dies betrifft insbesondere alle Renovations- und Reparaturarbeiten oder den Ersatz von Installationen. Die neue Heizung beispielsweise oder neue Stromleitungen gehen klar zulasten des Hauseigentümers.

Umbauten und Renovationsarbeiten können jedoch zu einer Mietzinserhöhung führen, wenn damit ein Komfortgewinn des Mieters verbunden ist. Dies kann beispielsweise neue Fenster, eine neue Küche oder ein neues Bad und eine nachträglich angebrachte Wärmedämmung betreffen.

Unzulässige Nebenkosten sind unter anderem

  • Steuern und Abgaben
  • Gebäudeversicherungsprämien
  • Erschliessungs- und Anschlussgebühren