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Neue Studie: Das sind die häufigsten Konflikte beim Wohnen
Wohnen ist mehr als vier Wände: Es ist auch Zusammenleben. Unsere neue Studie zeigt, welche Konflikte im eigenen Haushalt, innerhalb der Nachbarschaft und mit der Verwaltung tatsächlich vorkommen, wo die grössten Reibungspunkte liegen – und wo es überraschend harmonisch bleibt.
Wie gut wir wohnen, hängt nicht nur von der Wohnung selbst ab – sondern auch davon, wie harmonisch das Zusammenleben funktioniert. Unsere aktuelle Studie zeigt dabei klare Muster: 30% der Befragten erleben Streitereien mit Personen im selben Haushalt häufig oder eher häufig.
Im Vergleich dazu bleibt das Verhältnis zur direkten Nachbarschaft meist konfliktarm: Mehr als die Hälfte der Befragten (51%) gibt an, selten oder nie mit Nachbarinnen und Nachbarn aneinanderzugeraten, und nur 15% berichten von häufigen Auseinandersetzungen. Auch Probleme mit der Vermieterschaft, der Hauswartung oder Personen im Quartier bleiben insgesamt eher die Ausnahme.
Diese Ergebnisse zeigen, dass das Zusammenleben rund ums Wohnen für die meisten Menschen weitgehend ruhig verläuft – doch gewisse Reibungspunkte gehören weiterhin zum Alltag. Welche davon jeweils für den meisten Stress sorgen, sehen wir uns im Folgenden zusammen an (Hinweis: Da Mehrfachantworten möglich waren, ergeben die Werte nicht zwingend 100%).
Weswegen kommt es im gemeinsamen Haushalt am häufigsten zu Konflikten?
Die meisten Spannungen im gemeinsamen Haushalt entstehen durch Unordentlichkeit – mit 47% ist das mit Abstand der häufigste Auslöser. Dahinter folgen das Nichteinhalten von Vereinbarungen (26%), Lärm (23%) und Rücksichtslosigkeit (22%), die ebenfalls regelmässig zu Konflikten führen.
Das bekannte WG-Klischee, dass Esswaren ungefragt aus dem Kühlschrank verschwinden, bestätigt sich hingegen kaum: Nur 9% der Befragten erleben dieses Problem tatsächlich.
Weswegen kommt es in der Nachbarschaft am häufigsten zu Konflikten?
Bei Streitpunkten mit der direkten Nachbarschaft steht ein Thema deutlich an der Spitze: Lärm ist (wenig überraschend) mit 45% der häufigste Auslöser für Konflikte. Dahinter folgen klassische Alltagssituationen wie die Nutzung der Waschküche (18%), Rauchen (17%) sowie Dreck und Abfall im gemeinsamen Umfeld (16%).
Themen wie Bepflanzung oder Grillieren werden dagegen nur selten als störend empfunden.
Weswegen kommt es mit der Verwaltung am häufigsten zu Konflikten?
Im Vergleich zu anderen Bereichen zeigen die Studienergebnisse: Die meisten Mieterinnen und Mieter haben kaum oder keine Reibereien mit der Verwaltung. Ganze 42% geben an, dass sie zu keinem der abgefragten Punkte Streit oder Probleme erlebt haben.
Bei jenen, die doch Konflikte kennen, betreffen diese vor allem kleine Reparaturen (31%) oder die Nebenkostenabrechnung (19%). Etwas seltener genannt werden versteckte Mängel (13%), Schimmel (13%) sowie Themen rund um die Wohnungsübergabe (11%). Renovationen, Abnahmeprotokolle oder Kündigungen führen dagegen nur vereinzelt zu Spannungen.