Bar zum Mieten
Planung ist das A und OIst eine passende Bar gefunden, beginnt die eigentliche Arbeit. Machen Sie sich unbedingt einen Businessplan, denn mit der Finanzierung Ihres Projektes steht und fällt Ihr Traum. Sollten Sie nicht selbst über genügend betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügen, holen Sie sich Fachleute an Ihre Seite. Nehmen Sie sich zudem genügend Zeit, um gutes Personal für Ihre Bar einzustellen. Ihr gesamtes Team muss hinter Ihnen stehen, damit Ihre Idee so verwirklicht wird, wie Sie sich das vorstellen. Der Erfolg wird dann nicht lange auf sich warten lassen.
Bar mit besonderem FlairWenn Sie nicht selbst vom Fach sind, empfiehlt es sich, bei der Inneneinrichtung Ihrer Bar einen Innenarchitekten oder Stilberater hinzuziehen. Denn egal, ob Sie eine Bar in Zürich, Basel, Bern, Genf, Lausanne mieten — nur was einen bleibenden Eindruck hinterlässt, wird gern wieder besucht. Sorgen Sie dafür, dass die Bar Ihrem persönlichen Geschmack entspricht und sich Ihre Gäste wohlfühlen.
Mit Werbung in die Offensive gehen
Schaffen Sie einen fantasievollen Ort für Geselligkeit in der Schweiz nach Ihren Vorstellungen. Werben Sie für Ihre Bar mit einer eigenen Website und inserieren Sie zusätzlich in der lokalen Presse und in Fachzeitschriften. Legen Sie Flyer in Hotels und Pensionen auf. Die Eröffnung Ihrer Bar sollte ein besonderer Höhepunkt werden, damit dieses Ereignis bei allen geladenen Gästen in schöner Erinnerung bleibt und alle gerne wiederkommen.
Bar mieten in der Schweiz
Eine Bar zur Miete umfasst Gastrolokale, Pop-up-Flächen und Eventräume mit Ausschank. Sie eignet sich für Gastronom:innen, Caterer und Veranstalter, die flexibel starten oder expandieren wollen. In städtischen Lagen ist das Angebot knapp; der Wohnungsmarkt weist bei Wohnungen eine Leerstandsquote von 1.01% aus – ein Indikator für hohe Flächennachfrage insgesamt.
Bar zur Miete auf einen Blick
Ideal für Start, Testphase oder Pop-up
Bestehende Infrastruktur reduziert Investitionsbedarf
Vertragsfreiheit, aber klare Regelung im Gewerbemietrecht nötig
Auflagen zu Lärm- und Brandschutz beachten
MWST-Option des Vermieters kann Kosten beeinflussen
Marktübersicht für Bars in der Schweiz
Die Schweiz wächst: In den letzten 3 Jahren änderte die Bevölkerung um 3.57 % auf 9’051’029. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei CHF 81’875, die Erwerbslosenquote bei 1.47 %. Diese Kennzahlen stützen Konsum und Ausgehverhalten. Die Mietpreise für Mietobjekte betragen im Schnitt CHF 1640 pro Monat; das 25 %-Quantil liegt bei CHF 1300, das 75 %-Quantil bei CHF 2070. Diese Werte beziehen sich auf Mietobjekte allgemein und dienen nur als Orientierung; Gastro-Gewerbemieten variieren je nach Lage stark und liegen in Zentren oft höher. Der intensive Wohnungsneubau (235’897 Wohnungen in 5 Jahren) zeigt eine anhaltende urbane Dynamik mit Umnutzungschancen.
Welche Kosten fallen für eine Bar zur Miete an?
Der Mietpreis setzt sich aus Grundmietzins und Nebenkosten (z. B. Heizung, Wasser, Hauswartung) zusammen. Hinzu kommen Betriebskosten wie Strom, Entsorgung und allfällige Lizenzen. Sicherheitsleistungen (Mietzinsdepot oder Bankgarantie) sind üblich. Steuerlich ist die Vermietung von Geschäftsräumen meist von der MWST befreit; Vermieter können jedoch die Option zur Steuerpflicht wählen, was Vorsteuerabzug ermöglicht. Budgetiere einmalige Kosten für Inventar-Ablöse, baurechtliche Bewilligungen, Brandschutz, Reklamebewilligung sowie Umzug und Umbau.
Entscheidungsleitfaden – Schritt für Schritt zur passenden Bar
Definiere Konzept und Zielgruppe.
Erstelle Standortanalyse zu Frequenz, ÖV und Wettbewerb.
Plane Budget, Liquidität und Puffer.
Prüfe Gewerbemietvertrag: Mietzins, Nebenkosten, Indexierung, Untervermietung, Konkurrenzschutz.
Kläre Baurecht und Bewilligungen (Gastgewerbe, Alkohol, Lärm, Brandschutz).
Führe technische Due Diligence durch (Elektrik, Fluchtwege, Schallschutz).
Verhandle Konditionen und Sicherheiten, plane Übergabe.
Nächste Schritte
Starte die Suche nach passenden Bars, vereinbare Besichtigungen und prüfe Grundrisse, Betriebsbewilligungen und Mietvertragsunterlagen. Ziehe bei Bedarf Treuhänder:in oder Rechtsberatung hinzu, um Konditionen und Risiken professionell zu beurteilen.
