Ausrichtung der Wohnung – wo gibt es am meisten Sonne?

Sonnige, helle Räume sorgen für eine gute Gemütslage. Damit Sie nach dem Einzug in das neue Zuhause nicht enttäuscht werden, sollten Sie schon vorher abklären, wie der Lichteinfall in der Wohnung ist.

Am besten benutzen Sie dazu einen Grundriss der Immobilie und legen diesen so aus, dass er den Himmelsrichtungen entspricht. Dies lässt sich zum Beispiel mit einem Kompass ausloten. Daraus ergibt sich dann beispielsweise, ob im Schlafzimmer die Sonne aufgeht, wenn es zur Ostseite liegt. Wer ein Wohnzimmer gen Süd- oder Westseite hat, kann insbesondere ab dem Nachmittag bis zum Abend mit Sonne rechnen.

Räume mit Fenstern, die in Richtung Norden zeigen, erhalten nie Sonne. Ein Bad kann daher meist gen Norden ausgerichtet werden. Doch Achtung, nicht nur die Himmelsrichtungen entscheiden, ob Sonnenlicht in die Wohnung fällt oder nicht: Prüfen Sie genau, welche Bauten und Bäume in unmittelbarer Nähe stehen. Tendenziell ist es im Erdgeschoss wesentlich dunkler, als im 4. Stock. Wenn Häuser und Bäume auf der Süd- und Westseite sehr dicht an der Wohnung stehen, kann es sein, dass Ihre Wohnung dauerhaft im Schatten ist. Insbesondere im Winter steht die Sonne tiefer und schafft es nicht mehr über jedes Dach. 

Besichtigen Sie Ihr Wunschobjekt daher am besten zu zwei verschiedenen Tageszeiten. So können Sie in etwa abschätzen, wie die Sonne in Ihre Wohnung scheint. Sollten Sie einen Balkon auf der Süd- oder Westseite haben, dann achten Sie darauf, wie weit die Überdachung über mögliche Fenster herausragt. Denn auch das verringert die Sonneneinstrahlung.

Beispiel: Die Zimmer 1 und 2 sowie der kleine Balkon dieser Wohnung liegen zur Ostseite mit Morgensonne. Das Wohnzimmer, die Küche und der grössere Balkon profitieren von der Abendsonne. Beispiel: Die Zimmer 1 und 2 sowie der kleine Balkon dieser Wohnung liegen zur Ostseite mit Morgensonne. Das Wohnzimmer, die Küche und der grössere Balkon profitieren von der Abendsonne.

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