Haus verkaufen – was gilt es zu beachten?

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen, müssen Sie einige Dinge berücksichtigen. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie bei einem Hausverkauf achten sollten.  

Haeuser Quartier Balkone

1. Kaufpreis der Immobilie bestimmen

Es gibt Statistiken und Indizes zu Immobilienpreisen. Dies sind allerdings Richtwerte. Um den genauen Preis einer Immobilie zu ermitteln, sollte eine Immobilienschätzung vorgenommen werden. 

Experten-Immobilienbewertung
Eine solche Schätzung kann dem Schätzer einer Bank oder einem Immobilientreuhänder in Auftrag geben. Die Fachleute erstellen eine Expertise über das betreffende Objekt. Eine fundierte Begutachtung durch einen Experten ab 1500 Franken kann ganz einfach online via ImmoScout24 beauftragt werden: Experten-Immobilienbewertung online anfordern

Online-Immobilienbewertung
Wer eine schnelle und preiswerte Bewertung bevorzugt, ist mit einer Online-Immobilienbewertung gut beraten. Die Online-Immobilienberechnung von ImmoScout24 ermittelt für 290 Franken einen präzisen und von Banken anerkannten Marktwert einer Immobilie: Zur Online-Immobilienbewertung

 2. Immobilie ausschreiben

Der einfachste Weg, Ihr Eigenheim auszuschreiben, ist online. Inserieren Sie Ihre Immobilie bespielsweise auf ImmoScout24, dem meistbesuchten Schweizer Online-Marktplatz für Wohn- und Gewerbeliegenschaften in der Schweiz. 

 3. Grundstückgewinnsteuer

Ein Kapitalgewinn aus dem Hausverkauf unterliegt der kantonalen Grundstückgewinnsteuer, die je Kanton unterschiedlich gehandhabt wird. 

Die Grundstückgewinnsteuer fällt umso tiefer aus, je länger Sie das Haus bewohnt haben. Der Kanton Zürich berechnet diese Dauer in vollen Jahren, andere Kantone zählen in Monaten. Wird ein Haus lange genug (im Kanton Zürich während zwanzig Jahren) selbst bewohnt, bezahlen Sie noch 50 Prozent des ursprünglichen Tarifes. 

Wer sein Haus verkauft und dafür ein neues kauft, tätigt eine so genannte Ersatzbeschaffung. Das wirkt sich auf die Grundstückgewinnsteuer aus. Es empfiehlt sich, die bisherige Wohngemeinde bereits vor dem Kauf schriftlich über die geplante Ersatzbeschaffung zu informieren. Entsprechend veranlagt die Gemeinde zwar die Grundstückgewinnsteuer – schiebt sie aber vorläufig auf. 

Eine Ersatzbeschaffung muss nicht lückenlos erfolgen: Zwischen dem Verkauf des alten Hauses und dem Kauf des neuen darf eine gewisse Zeitspanne liegen. Üblich sind ein bis fünf Jahre. 

Wenn der Kauf – sprich die Ersatzbeschaffung – innerhalb der geltenden Frist erfolgt, bleibt die Grundstückgewinnsteuer aufgeschoben, und zwar in der Höhe des investierten Grundstückgewinns. 

Mehr Informationen zur kantonalen Grundstückgewinnsteuer in der Schweiz finden Sie hier

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