Checklisten für den Umzug

Gerade beim Umzug ist die Planung bekanntlich die halbe Miete. Hier finden Sie Tipps und Checklisten, damit Ihr Umzug reibungslos verläuft.

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1. Mietvertrag prüfen

2. Umzugstermin festlegen

  • Legen Sie den Umzugstermin fest.
  • Fragen Sie die neuen Vermieter, wann genau Sie einziehen können und machen Sie mit ihm das exakte Datum und die Uhrzeit ab. Fällt das Vertragsdatum auf einen Samstag, Son- oder Feiertag, dann ist per Gesetz der erste mögliche Einzugstermin der nächste Werktag.
  • Machen Sie mit Ihrer alten Verwaltung einen Termin (Datum und Uhrzeit) für die Wohnungübergabe ab.
  • Kontrollieren Sie, ob Sie alle Schlüssel der alten Wohnung besitzen. Wissen Sie nicht mehr, wie viele es sein sollten, kontrollieren Sie die Anzahl im alten Mietvertrag oder Schlüsselverzeichnis.
  • Teilen Sie das Umzugsdatum Ihrem Arbeitgeber mit und beantragen Sie den bezahlten Umzugstag. Im Arbeitsrecht ist geregelt, dass Arbeitnehmer für ihren Umzug freie Zeit erhalten. Wie viel, ist gesetzlich jedoch nicht vorgeschrieben. Häufig ist dies deshalb im Personalreglement oder im Arbeitsvertrag festgehalten. Normalerweise erhält man ein bis zwei Tage, je nachdem, ob man innerhalb oder ausserhalb der Region zügelt.

3. Helfer und Zügelauto organisieren

  • Bieten Sie frühzeitig Ihre Freunde und Bekannte als Helfer auf. Es hat nie zu viele Hände beim Zügeln und Putzen.
  • Reservieren Sie rechtzeitig benötigte Geräte wie einen Hochdruck- oder Teppichreiniger. Diese können Sie beispielsweise in einer Drogerie, im Baumarkt oder bei einer Zügelfirma mieten.
  • Reservieren Sie das Zügelauto rechtzeitig und falls möglich bereits schon für den Vorabend des Umzugs. Hier können Sie Zügelautos mieten: Europcar.ch, Sixt.ch, Avis.ch, Hertz.ch, Mobility.ch, Autovermieterverband.ch

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Reparieren, Entrümpeln und zurückgeben

  • Erledigen Sie kleine Reparaturen, für die Sie als Mieter selbst aufkommen müssen. Melden Sie den Schaden entweder der Verwaltung oder engagieren Sie selbst einen Handwerker. Melden Sie alles Ihrer Hausrat- oder Haftpflichtversicherung.
  • Bringen Sie reparaturbedürftige Möbelstücke jetzt zur Reparatur. Dann müssen Sie weniger zügeln. Lassen Sie die fertig reparierten Stücke gleich an die neue Adresse liefern.
  • Mobiliar und Haushaltsgeräte, die Sie nicht mehr brauchen oder nicht zügeln wollen, können Sie verkaufen, Beschädigtes sollten Sie fachgerecht entsorgen.
  • Zum Verkaufen/Verschenken: Anibis.ch Kleinanzeigen, Flohmärkte in der Schweiz
  • Zum Entsorgen: Abfall.ch, Stiftung Entsorgung Schweiz
  • Entrümpeln Sie Keller, Estrich, Garage und Nebenräume.
  • Bringen Sie alle ausgeliehenen Bücher, Spiele oder DVD wieder zurück.
  • Leeren Sie Ihren Tiefkühler allmählich, damit Sie sich am Umzugstag nicht auch noch um gefrorenes Essen kümmern müssen. Prüfen Sie, ob am neuen Ort ein passender Stromanschluss für den Tiefkühler vorhanden ist.

Verpackungsmaterial und Möbelstellplan

  • Planen Sie die Möblierung Ihrer neuen Wohnung. Erstellen Sie dafür einen Möbelstellplan. Fragen Sie bei Ihrer neuen Vermietung nach dem Grundrissplan der neuen Wohnung oder vermessen Sie die Wohnung selbst. Vergessen Sie dabei die Zimmerhöhe (Gestelle) und Fenstergrösse (Vorhänge) nicht. Achten Sie ebenfalls auf die Lage und Art der Steckdosen und Anschlüsse.
  • Bestellen Sie neue Möbel, Vorhänge, Lampen oder Teppiche und lassen Sie diese gleich an die neue Adresse liefern.
  • Organisieren Sie genügend Verpackungsmaterial. Vielleicht kennen Sie jemanden, der gerade umgezogen ist, der Ihnen Schachteln und Material «vererbt». Zügelfirmen und Warenhäuser bieten ebenfalls Verpackungsmaterial an – zum Kaufen oder Mieten.
  • Organisieren Sie Material zum Beschriften. Beispielsweise Aufkleber oder Anhänger. Am besten markieren Sie auf Ihren Schachteln und Möbeln von Beginn an, wohin sie in die neue Wohnung gehören (analog zum Möbelstellplan). Sie können dafür z.B. mit Farben arbeiten: Rot für die Küche, Blau fürs Badezimmer, Grün fürs Wohnzimmer.