Hypothekarischer Referenzzinssatz

Der Mietzins wird anhand des Referenzzinssatzes angepasst. Dieser wird vierteljährlich bekannt gegeben. Der Referenzzinssatz basiert auf dem Durchschnittszinssatz für inländische Hypothekarforderungen.

Momentan beträgt der Referenzzinssatz 1,75 Prozent. Momentan beträgt der Referenzzinssatz 1,75 Prozent.

Der aktuelle Referenzzinssatz beträgt 1,75 Prozent und ist seit dem 2. Juni 2015 gültig.

Stichtag für Hypothekarzinssatz

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement gibt der Schweizerischen Nationalbank den Auftrag an Stichtagen den durchschnittlichen Hypothekarzinssatz zu erheben. Die Stichtage sind der 31. März, 30. Juni, 30. November und 31. Dezember.

Die Erhebung erfolgt bei allen Banken, die eine inländische Hypothekarforderung von über 300 Millionen Franken haben. Inländische Hypothekarforderungen sind solche, die Immobilienobjekte in der Schweiz betreffen.

Referenzzinssatz berechnen

Bis alle Daten erhoben und der Referenzzinssatz berechnet ist, dauert es vom Stichtag an jeweils zwei Monate. Das Resultat der Erhebung vom 30. Juni wird entsprechend erst Anfang September vom Bundesamt für Wohnungswesen veröffentlicht.

Zum ersten Mal wurde ein solcher durchschnittlicher Hypothekarzinssatz im Sommer 2008 erhoben und am 9. September 2008 veröffentlicht. Der Zinssatz betrug 3,43 Prozent. Der Referenzzinssatz wurde dann mathematisch auf 3,5 aufgerundet.

Referenzzinssatz bei 0,25% Veränderung angepasst

Wegen dieser mathematischen Rundung wird der Referenzzinssatz erst dann angepasst, wenn sich der Durchschnittssatz um mindestens 0,25 Prozent nach oben oder nach unten bewegt. Ein Beispiel: Der Durchschnittszinssatz beträgt 3,43 Prozent, entsprechend wird der Referenzzinssatz auf 3,5 gerundet. Sinkt der Durchschnittszinssatz um 0,25 auf 3,18 Prozent, wird der Referenzzinssatz neu auf 3,25 gerundet.