Der Untermietvertrag in der Schweiz

Der Untermietvertrag regelt das Zusammenleben, wenn Sie Ihre Mietwohnung untervermieten möchten. Wir haben eine Vorlage des Untermietvertrages zum Downloaden.

Besser gleich einen Untermietvertrag abschliessen. Besser gleich einen Untermietvertrag abschliessen.

Die Untermiete ist grundsätzlich erlaubt. Allerdings muss die Zustimmung des Hauptvermieters dafür eingeholt werden. Am besten schriftlich und noch besser eingeschrieben. Die schriftliche Form ist allerdings nicht vorgeschrieben.

Der Hauptvermieter kann den Untermieter nur aus drei Gründen nicht erlauben:

  1. Die Bedingungen der Untermiete werden nicht klar dargelegt.
    Beispiel: Wenn sich der neue Vermieter weigert, die Personalien des Mieter bekannt zu geben oder eine Kopie des Mietvertrags zuzustellen.
  2. Missbräuchliche Bedingungen der Untermiete
    Beispiel: Wenn der Vermieter an der Untermiete verdient.
  3. Durch die Untervermietung entstehen dem Hauptvermieter wesentliche Nachteile.
    Beispiel: Wenn zu viele Personen in der Wohnung leben oder wenn die Wohnung als Proberaum einer Band genutzt wird.

Für Familienmitglieder, Ehe- und Konkubinatspartner ist ein Untermiet-vertrag nicht nötig.

 

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Braucht es einen schriftlichen Vertrag für die Untermiete?

Ja. Wie der gewöhnliche Mietvertrag ist zwar auch jener für die Untermiete nicht an eine spezielle Form gebunden, aber es empfiehlt sich vor dem Einzug alle Konditionen auf Papier festzuhalten.

Wie viel soll der Untermieter bezahlen?

Der Mietzins, welchen der Untermieter zahlt, soll nicht unverhältnismässig sein. Wird nur ein Zimmer einer 4-Zimmer-Wohnung untervermietet, kann sicherlich nicht die Hälfte der Miete geschuldet werden.

Tipp: Wenn nicht die ganze Wohnung untervermietet wird: Berechnen Sie die Miete pro Quadratmeter.


Neben dem Mietzins sollten auch die Neben-, Telefon- und Internetkosten aufgeteilt werden.

Wer von seinem Untermieter eine Kaution verlangt, muss diese auf ein spezielles Mietzinskonto, das auf den Untermieter lautet, hinterlegen. Die Kaution darf nicht mehr als drei Monatsmieten betragen.

Wenn der Mieter zum Vermieter wird

Mit dem Untermietvertrag übernimmt der Mieter gegenüber seinem Untermieter alle Rechte und Pflichten eines Vermieters.

Das heisst, er muss

Achtung: Der neue Vermieter haftet weiterhin als Vertragspartner des Hauptvermieters für den gesamten Mietzins und eventuelle Schäden. Zerschlägt beispielsweise der Untermieter die Glaskeramikplatte des Herdes, schuldet der Vermieter dem Hauptvermieter die Kosten. Er kann Sie beim Untermieter jedoch einfordern.

Die Dauer

Der Vertrag kann nicht länger dauern als das Hauptmietverhältnis. Aus diesem Grund ist eine Erstreckung des Untermietvertrages auch nur bis zum Ende des Hauptmietvertrages gültig.