Ratgeber: Garten & Freizeit

 
 

Ein kindersicherer Garten
Es ist Sommer, die Sonne scheint. Die Kinder sind den ganzen Tag draussen im Garten. Sie spielen Fangis und Versteckis oder klettern auf Bäume. Damit der Spielspass nicht zu Verletzungen und Unfällen führt, sollten Sie als Eltern einiges beachten.
12.07.2010 Corinna Forrer

Für die Gartenarbeit ist eine grosse Menge an Spezialwerkzeug notwendig: ohne Hacke, Rechen, Scheren geht es nicht.

Achten Sie nach getaner Arbeit darauf, solche Geräte wieder wegzuschliessen – idealerweise in einen Geräteschuppen oder im Keller. Dasselbe gilt für Dünger oder Schädlingsbekämpfungsmittel. Solche Mittel enthalten Giftstoffe und dürfen niemals in Kinderhände gelangen.

Kindersicherer Garten
Kindersicherer Garten
Sorgloses Spielen
Haben Sie Rutschen und Schaukeln in Ihrem Garten aufgestellt? Dann überprüfen Sie diese am besten jedes Frühjahr auf deren Standfestigkeit und Abnutzung. Verschraubungen sollten Sie während der ganzen Sommerperiode ebenfalls immer mal wieder überprüfen.

Bei Metallteilen besteht die Gefahr, dass sie durchrosten, Plastik kann spröde werden und Schrauben, die das Gerät zusammenhalten, können sich lösen. Durch einen regelmässigen Kontrollblick erkennen Sie frühzeitig, ob ein Spielgerät geflickt oder ersetzt werden muss.

Für den Fall der Fälle sollten die Spielgeräte am besten auf Rasen, Sand oder Matten aufgestellt werden. So wird ein allfälliger Sturz am effektivsten gedämpft.


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Sichere Gewässer
Falls Sie zur Bewässerung Ihrer Pflanzen Regenwasser in einem Fass sammeln, achten Sie darauf, dass dieses mit einem schweren Deckel sicher abgedeckt ist.

Auch bei Teichen, Planschbecken oder Pools ist äusserste Vorsicht angebracht. Kinder werden von Wasser sozusagen magisch angezogen und können auch in sehr flachem Gewässer ertrinken.

Um dies zu verhindern, können Sie entweder ein stabiles Gitter knapp unter der Wasseroberfläche anbringen oder die Wasserstellen hoch umzäunen.

Ein Kinder-Badeplausch sollte ausschliesslich unter Aufsicht einer erwachsenen Person stattfinden!

Von Blüten und Beeren
Von den meisten Beeren im Garten kann bedenkenlos genascht werden. Gefährlich wird es hier vor allem bei dekorativen Giftpflanzen, die für Kinder von den geniessbaren nicht zu unterscheiden sind. Auch eine schöne Blüte wandert schnell mal in den Mund.

Giftige Beispiele sind: Anemone, Christrose, Eibe, Eisenhut, Goldregen, Maiglöckchen, Narzisse, Oleander, Pfaffenhütchen, Schneeball, Stechapfel


Informieren Sie sich am besten bereits vor dem Kauf einer Pflanze über deren mögliche Toxizität und entfernen Sie gefährliche Pflanzen sofort aus Ihrem Garten.

Später, wenn die Kinder im Schulalter sind, darf die eine oder andere Giftpflanze wieder zurück in den Garten. Dann kann man den Kindern erklären, dass einige Früchte gut für den Menschen sind, andere wie beispielsweise die Vogelbeere den Vögeln vorbehalten sind.


Welche Vorsichtsmassnahmen finden Sie sinnvoll? Welche braucht es Ihrer Meinung nach nicht?



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