Ratgeber: Tipps für Eigentümer

 
 

Finanzierung eines Umbaus
Die Ansprüche an ein Haus verändern sich: die Familie wächst, die Kinder ziehen aus oder die Pensionierung steht bevor. Ein Umbau wird notwendig. Dazu braucht es vor allem eine sorgfältige Planung – auch bei der Finanzierung.
03.10.2012 Jens Wiesenhütter

Setzen Sie sich als Hauseigentümer von Zeit zu Zeit mit Ihrer persönlichen Wohnsituation auseinander: Haben Sie und Ihre Familie immer noch genügend Platz im Haus? Sind die Fenster isoliert oder zieht es im Winter? Unterstützung bei dieser Beurteilung bietet diese Checkliste (PDF 47.10KB).

Bei einem grossen Umbau muss die Finanzierung überdacht sein.
Entscheiden Sie sich nach der Auswertung Ihrer aktuellen Wohnsituation für eine Renovierung oder einen Umbau, sollte dieser gut und frühzeitig geplant sein – auch finanziell.

Finanzierung des Umbaus
Handelt es sich um ein grösseres Bau- oder Renovationsvorhaben, reicht das Guthaben auf dem Sparkonto oft nicht aus. Weitere Finanzierungsquellen müssen erschlossen werden.


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Altersvorsorge zur Finanzierung verwenden
Sie können auf das Guthaben der Altersvorsorge – also der Pensionskasse oder der Säule 3a – zurückzugreifen. Wie viel Sie von Ihrer Altersvorsorge beziehen können, ist in der Freizügigkeitsleistung der Pensionskasse festgehalten. Gerade im Hinblick auf das Alter sollten Sie sich umfassend informieren. Denn ab dem 50. Altersjahr reduziert sich die Summe, die zum Kauf von Wohneigentum eingesetzt werden kann.

Aufstockung der Hypothek
Eine weitere Möglichkeit ist die Aufstockung der Hypothek. Der Vorteil dieser steuerlich oft günstigeren Variante ist, dass das Altersguthaben nicht abnimmt.

Auch hier ist die Lebensphase entscheidend. Je näher die Pensionierung rückt, desto geringer sollte die finanzielle Belastung sein, da das Einkommen meist mit der Pensionierung sinkt. In der Regel wird deshalb die zweite Hypothek bis zur Pensionierung amortisiert.

Renovationskredit bei grösseren Bauvorhaben
Grössere Umbau- oder Renovationsvorhaben (ab ca. 100'000 Franken) wickeln Sie am besten über einen Renovationskredit auf einem Baukonto ab. Dieser ermöglicht Ihnen eine bessere Kontrolle der einzelnen Zahlungen der verschiedenen Handwerker. Nach Abschluss aller Arbeiten wird der Kredit auf eine bestehende oder eine neue Hypothek übertragen.



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