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Home Electronics: Welche Ausrüstung brauche ich?
Vernetzte Heimunterhaltung klingt nach viel Technik, bringt aber auch viel Spass und Freude. Wer will, kann mit einfachen Lösungen erste Erfahrungen sammeln un dann zusammen mit der Technik wachsen.
08.04.2010 HE/CFO

Vernetzte Unterhaltungstechnik installiert Ihnen ein Fachmann für fast beliebig viel Geld. Aber vielleicht möchten Sie zuerst bloss ein preiswertes Internetradio kaufen und eigene Erfahrungen sammeln?

Auf diese Weise können Sie herausfinden, was Sie wirklich wollen und was Sie nicht brauchen. Und haben Sie keine Angst vor den ersten Schritten in die Welt der Heimunterhaltung: Die Digitaltechnik ist durch Fehlbedienung nicht totzukriegen. Also, drücken Sie einfach drauflos.

Das Schweizer Magazin Home Electronics stellt zehn Varianten für die unterschiedlichsten Ansprüche vor.

Noxon iRadio © Terratec
Noxon 2 iRadio for iPod © Terratec
Radio aus dem Internet
Das Noxon 2 iRadio ist ein «Kofferradio des Digitalzeitalters»: Es holt die Musik aus dem Internet. Dazu muss es erst einmal – drahtlos oder über Ethernetkabel – an das Modem angeschlossen werden. Danach lässt es sich wie ein herkömmliches Kofferradio bedienen.
Damit Sie sich nicht im riesigen Angebot verirren, präsentieren sich die Sender nach Ländern und Stilrichtungen geordnet. Wählen Sie Schweiz und Jazz, dann erhalten Sie ein Dutzend hiesiger Jazzsender zur Auswahl. Während des Musizierens zeigt das Noxon Titel und Interpret auf der Anzeige. Den Lieblingssendern können Sie einfach Fixtasten zuordnen.


Bundle © Sonos
Bundle © Sonos
Musik über drei Stockwerke Wer mehrere Stockwerke mit drahtlos vernetzter Unterhaltung versorgen will, braucht ein Netz mit grosser Reichweite. Die Lösung von Sonos versorgt mit einem Trick auch ganze Villen mit Musik.
Sonos verwendet ein sogenannt vermaschtes Funknetz. Jedes Gerät empfängt nicht nur Funksignale, sondern gibt sie auch gleich wie ein Echo an andere Clients weiter.


Apple TV © Apple
Apple TV © Apple
Ins Netz mit Apple
Apple TV ist ein kompletter Musik- und Video-Client. Er verfügt über eine eigene Festplatte, die Inhalte aus dem Internet oder von einem iTunes-PC beziehen kann. Trotz seines Namens kann er keine Fernsehprogramme empfangen.


Streamium WACS © Philips
Streamium WACS © Philips
Günstig, chic und ohne PC
Im Zentrum des Audiosystems Streamium WACS von Philips steht eine Hifi-Anlage mit CD-Spieler, UKW-Empfänger und eingebauten Lautsprechern. Diese Zentrale ist gleichzeitig ein Audio-Server, der bis zu fünf Clients bedienen kann. Bei 80 Gigabyte Speicherplatz hat die gesammte CD-Sammlung Platz.


Squeezebox Duet © Logitech
Squeezebox Duet © Logitech
Spontan vernetzt
Wer viel unterwegs ist, hat seine Musiksammlung im Internet. Eine der bekannten MP3-Bibliotheken im Internet ist MP3Tunes.com. Nach der kostenlosen Registrierung lädt man ein kleines Programm für Windows, OS X oder Linux auf den PC. Das kopiert die Musiksammlung, die auf dem PC liegt, automatisch ins Internet. Die Squeezebox Duet von Logitech ist ein Audio-Client, der solche Musikbibliotheken im Internet problemlos nutzen kann.


Cube Station CS407 © Synology
Cube Station CS407e © Synology
Jäger und Sammler
Wer jede CD archiviert, hat schell eine grosse Musik-sammlung. Um diese richtig verwalten zu können, braucht es zwingend einen PC und am besten eine grosse Netzfestplatte mit integrierter UPnP-Server-Software. Diese Aufgabe erfüllt beispielsweise problemlos die Synology CS407e, die Hunderttausende von Titeln speichern kann. Im Nebenjob sorgt sie auch gleich für eine Sicherungskopie Ihrer gesammelten Schätze.


Pavilion HDX 18 © Hewlett Packard
Pavilion HDX 18 © Hewlett Packard
Unterhaltung vom Rechner
Für Fortgeschrittene: Entsprechend ausgerüstete PCs und Notebooks wie das Pavilion HDX 18 von HP werden zum Mediacenter im vernetzten Haus. So werden Fernsehen, Videorekorder, Fotosammlung, Musik und Filme unter eine einheitliche Oberfläche gebracht. Wo andere Fernseher, Stereoanlage und Fotoalben stehen haben, lässt nur ein diskret zugeklapptes Notebook Elektronik erahnen.


PCTV to go © Pinnacle
PCTV to go © Pinnacle
Fernsehen im ganzen Haus
Als TV-Konsument hängt man häufig am Kabel und der Fernseher muss nahe der Kabelbuchse platziert sein. Vernetztes Live-TV bietet die Lösung: An die Set-Top-Box des Anbieters wird eine Netzwerkbox wie z.B. PCTV to go von Pinnacle geschlossen. Sie übernimmt das Fernsehsignal und schickt es ins Heimnetz.


Server 1U und Player 1080 (unten) © Kaleidescape
Server 1U und Player 1080 (unten) © Kaleidescape
Die Festplatte voller Filme
Die Produkte von Kaleidescape gelten als Rolls-Royce unter den vernetzten Unterhaltungssystemen. Die Archivierung von DVDs ist möglich, ohne dass dabei der Kopierschutz in die Quere kommt. Je nach Anzahl verbundener Server ist Platz für 15'000 DVDs oder 170'000 CDs vorhanden. Das ganze Angebot von Kaleidescape ist auf ernsthafte Freunde guter Filme und Musik ausgerichtet: sehr elegant, aber keineswegs billig.


Multimediasystem © Revox
Multimediasystem © Revox
Total vernetzt
Alle Räume sind vernetzt. Das Herzstück des hausweiten Multimediasystems von Revox ist das «Source Management» mit DVD/CD-Spieler und Tuner. Neben der ganzen Unterhaltungsausrüstung ist auch ein Teil der Haustechnik vernetzt. Mit der Fernbedienung können nicht nur Unterhaltungs-geräte, sondern auch das Licht und die Jalousien im ganzen Haus bedient werden.


Den ausführlichen Artikel (PDF 2.04MB) lesen Sie bei Home Electronics - dem Schweizer Magazin für Heimelektronik


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»Unterhaltungsnetz im Haus
»Server und Client

Weiterführender Link
»Magazin Home Electronics

Mehr Informationen zum Thema vernetztes Wohnen


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