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Feuer im Cheminée
Holz muss trocken und naturbelassen sein, dann brennt das Feuer am besten und verursacht weniger Schadstoffe. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihr Cheminée richtig anfeuern möchten.
03.02.2012 Corinna Forrer
Damit das Feuer im Cheminée richtig brennt, braucht es Brennmaterial und Sauerstoff.
Holz direkt aus dem Wald, sollte getrocknet werden. Das waldfrische und gespaltene Holz kann beispielsweise an der Aussenwand des Hauses aufgeschichtet werden.
Dabei wird das Holz durch das Dach vor starkem Regen, Schnee oder Hagel geschützt. Nach etwa zwei Jahren ist das Holz trocken.
Sie erhalten Holz unter anderem vom örtlichen Waldbesitzer, Forstunternehmer oder auch Landwirt. Fragen Sie auch bei Ihrer Gemeinde nach, wer Ihnen Holz liefern kann.
Was ist ein Ster?
Das gebräuchliche Mass für Brennholz ist der Raummeter oder Ster. Ein Ster entspricht einem Kubikmeter geschichteter Holzscheite – die Zwischenräume im Holzstapel werden mitgerechnet.
Genügend Sauerstoff im Cheminée
Das knisternde Feuer im Cheminée ist eine chemische Reaktion: Bei der Verbrennung verbindet sich der Brennstoff Holz mit Sauerstoff und gibt dabei Energie in Form von Licht (Flamme) und Wärme ab (Glut).
Entsprechend braucht es für ein warmes Feuer genügend Brennstoff und genügend Sauerstoff. Im Klartext: Achten Sie darauf, dass immer ausreichend Holz in Ihrem Ofen ist und dass die Luftzufuhr nicht unterbrochen wird.
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Was tun, wenn's brennt?
Klassisch oder modern anfeuern
Die klassische Methode anzufeuern beginnt mit einem Vorfeuer aus feinem Anfeuerholz. Meistens handelt es sich dabei um Nadelholz wie zum Beispiel Tannenholz, welches Sie in Form einer Pyramide aufschichten. Erst wenn das Vorfeuer im Vollbrand ist, sollten Sie weitere, grössere Holzscheite nachlegen.
Eine von
Holzenergie Schweiz
vorgestellte neue Anfeuerungsart entzündet das Feuer nicht von unten, aber von oben.
Und ausserdem...
Was darf man alles im Cheminée verbrennen?
In Ihrem Cheminée und auch allen anderen Holzfeuerungen in einem Haushalt darf nur naturbelassenes, gespaltenes Holz verbrannt werden. Erlaubt sind auch Zapfen und Reisig. Alles andere ist nicht zugelassen – nachzulesen in der
Luftreinhalteverordung
. Verboten sind unter anderem Altholz, behandeltes Holz und Abfall jeder Art.
Wohin mit der Asche?
Sie gehört in den Abfallsack. Asche ist zwar ein guter Dünger, sie enthält Kalium und Phosphor, aber Gärten werden bereits mehr als genug gedüngt. Zur Veranschaulichung: Fünf Ster Holz ergeben 30 bis 40 Liter Asche. Diese Menge reicht, um eine Fläche von 100 Quadratmeter ungedüngten Bodens für ein Jahr zu düngen.
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