Ratgeber: Garten & Freizeit

 
 

Gartenmöbel aus Rattan
01.04.2010 Corinna Forrer

Stark im Trend sind im Moment Gartenmöbel aus Rattan. Das aus Indonesien stammende Lianengewächs eignet sich überhaupt nicht, den Winter draussen zu verbringen. Deshalb gilt: Die geputzten Möbel während dieser Zeit trocken lagern.

Zu viel Feuchtigkeit ist nicht gut
Generell sind diese aus Lianen hergestellten Möbel sehr feuchtigkeitsempfindlich. Als Gartenmöbel sind sie deshalb nur bedingt geeignet, da sich bei Feuchtigkeit ihre Form verzieht. Schliesslich werden Rattan-Möbel bei Ihrer Herstellung durch Wasserdampf in die gewünschte Form gebracht. Sie gehören deshalb an einen trockenen Ort: beispielsweise ein überdeckter Balkon oder eine geschützte Terrasse.

Ein wenig Wasser genügt
Sie pflegen Rattan-Möbel am besten indem Sie sie ab und zu mit Wasser besprühen oder mit einem feuchten Schwamm abwischen. Auf diese Weise geht die Biegsamkeit der Pflanze nicht verloren. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Möbel nach der Pflege wieder ganz trocken werden, sonst können sie sich verziehen.

Beginnt Ihr Rattan-Sessel zu knarren, heisst dies, die Naturfasern sind ausgetrocknet. Sie können gezielt die knarrende Stelle mit Vaseline oder Paraffin einschmieren. Wird nicht alles aufgesogen, wischen Sie den Rest mit einem Tuch wieder weg.

Die künstliche Alternative
Die aus diesem Material geflochtenen Korbwaren, Stühle oder Sessel werden häufig mit Plolyrattan-Möbeln verwechselt. Diese Kunststoffmöbel sehen zwar den aus natürlichem Rattan hergestellten Gartenmöbeln sehr ähnlich, sind jedoch im Gegensatz zu diesen sehr pflegeleicht.

Gartenstuhl
Gartenstuhl



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