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Wärmedämmung - Wie warm ist Ihr Haus?
Wenn es draussen kalt ist und drinnen im Haus schön warm, dann haben Sie eine gute Wärmedämmung. Eine solche verbessert damit nicht nur das Raumklima, sondern spart auch Energie – im Winter vor allem beim Heizen.
12.11.2012 Corinna Forrer
Umgangssprachlich spricht man bei einer ausreichenden Wärmedämmung von einem gut isolierten Haus. Ein solches hält im Winter die Kälte und im Sommer die Hitze draussen und sorgt für eine behagliche Raumtemperatur.
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Mit der passenden Wärmedämmung ist Ihr Haus gut isoliert.
Wärmedämmung gegen Wärmeverlust
Das verwendete Material für eine solche Dämmung muss die Wärme schlecht leiten – und entsprechend gut wärmeisolierend sein. Dazu gehören unter anderem Kork, der Kunststoff Polyurethan, Mineralwolle, Holzfaser oder auch Styropor (Polystyrol).
Schichten von diesem Material bilden eine Art Barriere nach draussen und vermindern den Wärmeverlust. Solche Schichten haben je nachdem, wo sie angebracht sind und aus welchem Material sie bestehen, unterschiedliche Dämmstärken und können bis zu 30 cm dick werden. Ist wenig Platz vorhanden, dann helfen Vakuum-Elemente, welche die gleiche Dämmwirkung bei einem Zehntel der Dicke ermöglichen.
Wie gut ist Ihr Haus isoliert?
Ohne Wärmedämmung gehen in einem Haus bis zu 60 Prozent der gebrauchten Energie verloren. Wird Ihr Eigenheim modernisiert, dann empfiehlt es sich, auch gleich in eine Wärmedämmung zu investieren. Mit dem
kantonalen Gebäudeenergieausweis
können Sie für Ihr Gebäude einen Energieausweis erstellen lassen und abklären, wie gut Ihr Haus isoliert ist.
Drei verschiedene Arten von Wärmedämmung
Bei der
Innendämmung
wird der Dämmstoff von innen an die Aussenwand aufgebracht. Besonders bei Räumen wie beispielsweise dem Keller, die nur gelegentlich genutzt werden, eignet sich eine Innendämmung, um den Wärmeschutz zu verbessern.
ACHTUNG: Die Innendämmung unterbricht den Wärmefluss von innen nach aussen, so dass das äussere Mauerwerk jetzt kälter ist als vorher. Wurde die Dämmung nicht luftdicht ausgeführt, kann die Feuchtigkeit der ausströmenden Luft im Mauerwerk kondensieren und zu Problemen wie Schimmelpilz führen.
Neben der Innendämmung gibt es auch die
Aussendämmung
: Diese wird entsprechend an der Aussenseite der Fassade angebracht. Da sie gegenüber der Innendämmung einige Vorteile aufweist, wird sie auch am häufigsten eingesetzt.
Die dritte und letzte Dämmung ist die
Kerndämmung
. Hier wird die dämmende Schicht zwischen zwei Mauerwerkswänden installiert. Durch diese Art zu dämmen geht kein Wohnraum verloren. Erfolgt die Kerndämmung nachträglich, wird der Dämmstoff häufig durch in die Aussenmauer gebohrte Löcher eingefüllt.
Kommentare (2)
Miranda
(31.03.2013 00:53:19)
Bei einem Haus in der Nähe(von der gleichen Verwaltung) ist ganz andere Situation.Die Heizkörper sind richtig heiss,in der Nacht wird auch geheizt nur reduziert ,man kann selber entscheiden ob du mehr oder weniger warm brauchst.
Als mein Kind baby war,hatten wir ein kleines Elektro Radiator zur Not.
Miranda
(26.03.2013 18:51:02)
Ich lebe in einem Haus,das seit einigen Jahren isoliert ist.Es wurde neue Heizung instaliert(mit Erdgas).Wir leben im Hochparterre und jammern oft wegen Kälte in der Wohnung.
Ich weiss,dass die 22 Grad in Ordnung sind,aber mehr gehts nicht.In der Nacht wird die Heizung ganz abgeschaltet.Unser Kind(2.5 J)nimmt immer beim Schlafen die Decke runter von sich.Oft hat er verstöpfte Nase.
Kann ich mich bei der Verwaltung beschweren oder ist das in Ordnung?Alle Heizkörper sind lauwarm bei höchster Zahl
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