Ratgeber: Tipps für Eigentümer

 
 

Die Geldmarkt- oder LIBOR-Hypothek
05.12.2011 SCC

Geldmarkthypotheken werden für eine feste Laufzeit von drei bis zwölf Monaten abgeschlossen. Der Zinssatz orientiert sich am Euro-Geldmarktsatz LIBOR* und wird periodisch angepasst.

Die Zinsen der Geldmarkthypotheken schwanken heftig. Gegen zu hohe Ausschläge nach oben ist eine Absicherung mittels einer Zinsobergrenze (Cap) möglich, die allerdings zusätzlich kostet. Es kann jedoch auch ein Minimalzins vereinbart werden, was die Hypothek wieder verbilligt.

Wer generell mit tieferen Zinsen rechnet, höhere Zinsen aber ebenfalls problemlos bezahlen kann, fährt mit der LIBOR-Hypothek tendenziell am besten.


Weitere Hypothekenarten sind:
 Die Festhypothek
 Die variable Hypothek

 Infos zu allen Hypothekenarten




*LIBOR: Definition der Schweizerischen Nationalbank
Der Libor (London interbank offered rate) ist ein Geldmarktsatz für ungedeckte Anlagen unterschiedlicher Laufzeiten und Währungen auf dem Interbankenmarkt. Die British Bankers' Association (BBA) berechnet täglich um 11.00 Uhr (UTC) verschiedene Libors. Der Schweizerfranken-Libor entspricht den für Schweizerfrankenkredite offerierten Zinskonditionen an führende Banken. Diese melden der BBA arbeitstäglich die Zinssätze, zu welchen sie am Londoner Interbankenmarkt unbesicherte Geldmarktkredite in üblicher Grösse aufnehmen könnten. Diese Zinsen werden der Höhe nach geordnet. Der aus dem zweiten und dritten Quartal gebildete Durchschnitt wird als Libor publiziert.






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