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Wintergarten
Wintergärten sind per Definition geschützte Sitzplätze. Je nach Bauweise ist er mehr oder weniger isoliert. Er kann sowohl als zusätzliches Wohnzimmer gebraucht werden als auch als windgeschützter Balkon mit Glaswänden.
28.11.2011 Andrea Mantel (Text & Bild), zvg (Bilder)
Auch eine Dachterrasse kann zum Wintergarten umfunktioniert werden.
Ein Wintergarten erschliesst zusätzlichen Wohnraum. Als lichtdurchfluteter Raum bietet der Wintergarten dem Bewohner Schutz vor Regen, Wind und Kälte.
Wintergartentypen
Die Wintergartenspezialistin
Azag Wiga
unterscheidet aufgrund ihrer Bauart vier Typen von Wintergärten.
1. Der Wintergarten «Light»:
Diese Variante wirkt leicht und filigran. Sie ist nicht isoliert und bei extremen Witterungsverhältnissen nicht zwingend dicht. Die Wände sind meist rahmenlose Schiebe- oder Stapelwänden aus Glas. Diese Bauweise ergibt zwischen den einzelnen Glaselementen eine kleine Lücke.
Alle Bilder der versch. Wintergärten sehen Sie in der Galerie
2. Der klassische Wintergarten:
Bei der nächsten Ausbaustufe bleibt der Wintergarten thermisch vom Rest der Wohnung getrennt. Er ist zwar gut abgedichtet, wird aber wegen der fehlenden Isolierung nicht beheizt. Meist reicht eine einfache Entlüftung in Form eines kleinen Kippfensters in der seitlichen Dreiecksverglasung, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren.
3. Der beheizbare Wintergarten:
Bei der dritten Kategorie handelt es sich um einen vollisolierten und beheizbaren Wintergarten. Man nutzt ihn als zusätzlichen Raum; heizt ihn aber in den kälteren Jahreszeiten nicht regelmässig. Dieser Typ bietet bei Bedarf praktisch zusätzlichen Wohnraum, ohne dass dies explizit so deklariert wird.
4. Der Wohnraum-Wintergarten:
Die vierte und komfortabelste Variante verfügt über eine fest installierte Heizung und ist thermisch nicht vom Rest der Wohnung getrennt. Kurz gesagt: eine zusätzliches Wohnzimmer mit Glaswänden, auch Wohnraumerweiterung genannt.
Guter Sonnenschutz muss sein
Aussenstore als Sonnenschutz.
Damit man sich im neuen Wintergarten wohlfühlt, sollte man auch an die richtige Beschattung denken.
Die Dachbeschattung:
Bei Dachgläsern werden inwendig Folien angebracht, die Sonnen- und Wärmestrahlen reflektieren, und bei Bedarf hochgezogen. Vorteil: Sie sind bei jeder Witterung einsetzbar. Sie müssen bei schlechtem Wetter nicht eingezogen werden wie Storen.
Seiten- und Frontbeschattung:
Bei geraden Wänden eines Wintergartens können an der Aussenseite Markisen- oder Senkrechtstoren angebracht werden. Die Seitenwände abgerundeter und abgeschrägter Elemente werden hingegen von innen mit Stoffrollos beschattet. Rundungen erschweren das Anbringen von Aussenstoren.
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