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Igitt! Schimmel in meiner Wohnung!
Schimmel in der Wohnung. Woher kommt er und wie kann er verhindert werden? Wenn es in der Wohnung zu feucht ist, kann Schimmel entstehen. Intensives Lüften kann dem Pilzbefall häufig vorbeugen, aber nicht immer verhindern.
09.01.2013 Corinna Forrer
Wenn es in der Wohnung muffig, erdig und wie in einem Keller riecht, kann es sein, dass sich Schimmel bei Ihnen zuhause eingenistet hat. Von Auge erkennen Sie den Schimmelbefall als dunkle Flecken an den Wänden. Diese Flecken können auch eine grünliche, gräuliche Farbe annehmen.
Schimmel in der Wohnung.
Woher kommt der Schimmel?
Schimmelpilze entstehen durch
Feuchtigkeit
und ernähren sich unter anderem von Zellulose, wie sie bei Tapeten, Kleister oder Gips vorkommt.
Wenn die die Lebensbedingungen für den Schimmel stimmen, kann er praktisch überall auftreten, da seine Sporen in der Luft vorhanden sind.
Weitere praktische Tipps
Wie kann ich Schimmel entfernen?
Wie halte ich Ordnung in meinem Haushalt?
Wie lüfte ich richtig?
Wie kommt die Feuchtigkeit in die Wohnung?
Schimmel in der Wohnung entsteht also aufgrund von Feuchtigkeit. Aber wie gelangt die Feuchtigkeit in die Wohnung? Dafür gibt es zwei Gründe: bauliche Mängel sowie die Bewohner selbst.
BAULICHE MÄNGEL
BEWOHNER
Feuchtigkeit kann durch
undichte Stellen
(Risse, Lücken etc.) von Aussen in die Wohnung dringen.
Grosse Möbel
wie Schränke oder Sofas, die
zu nahe an schlecht isolierten Aussenwänden
stehen, verhindern, dass die Luft dort zirkulieren und allfälliges Kondenswasser trocknen kann.
Feuchtigkeit kann
durch schlecht/nicht isolierte Aussenwände
entstehen. Die warme Luft in der Wohnung wird an der kalten Aussenwand abgekühlt. Aufgrund der relativen Luftfeuchtigkeit entsteht Kondenswasser. Ähnlich wie bei einem Glas mit kaltem Getränk, das man im Sommer mit nach draussen nimmt, schlägt sich auf der Wand Kondenswasser nieder.
Feuchtigkeit entsteht
beim Kochen, Duschen oder Waschen
. Allerdings erst, wenn Sie stundenlang Wasser kochen ohne zu lüften oder Unmengen von Wäsche in Ihrer Wohnung trocknen, entsteht genug Feuchtigkeit, dass sich Kondenswasser und damit auch Schimmel bilden kann.
Wer im Winter in einem Raum den
Heizkörper ganz zudreht
, riskiert, dass sich Kondenswasser an den kalten Wänden niederschlägt. Und damit ideale Lebensbedingungen für Schimmel schafft.
WIE KANN SCHIMMEL VERHINDERT WERDEN?
Sobald Sie bauliche Mängel feststellen, die zu Schimmel führen könnten, sollten diese behoben werden.
Richtiges Lüften hilft.
Heizkörper sollten im Winter nicht ganz zugedreht sein.
Möbel sollten nicht zu nahe an Aussenwände gestellt werden.
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