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Tipps zum Strom und Wasser sparen
Deckel drauf, Licht aus und schon haben Sie Energie gespart. Es ist keine Kunst, Strom- und Wasserverbrauch zu senken. Bereits kleine Massnahmen und angepasste Verhaltensweisen im Haushalt können helfen, Kosten einzusparen.
26.01.2013 Corinna Forrer
Im Badezimmer
Undichte Stellen reparieren.
Einen lecken Spülkasten sollten Sie sofort reparieren lassen, denn ein solcher verschwendet jährlich so viel Wasser wie 100 Vollbäder. Auch den tropfenden Wasserhahn so schnell als möglich reparieren. Er verschwendet bis zu 15 Liter Trinkwasser pro Tag.
Duschen statt baden.
Sie senken so den Wasser- und Energieverbrauch um rund zwei Drittel. Noch mehr erreicht, wer Sparbrausen verwendet und beim Einseifen das Wasser abstellt.
Spülen muss sein.
Doch für das kleine Geschäft genügt die Spartaste. Wo sie fehlt, können Sie den Spülgang von Hand abbrechen.
Wasser nicht laufen lassen.
Viel Wasser vergeuden Sie auch, wenn Sie beim Zähneputzen oder während der Nassrasur das Wasser ununterbrochen sprudeln lassen.
Wäsche im Freien trocknen.
Wäschetrockner sind regelrechte Stromfresser. Können Sie die Wäsche tatsächlich nicht im Freien beziehungsweise im Keller oder Estrich trocknen lassen, sollte sie wenigstens gut geschleudert werden, bevor sie in den Trockner wandert.
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Im Schlaf- und Wohnzimmer
Lüften Sie richtig.
Durch ein dauernd gekipptes Fenster verpuffen umgerechnet rund 200 Liter Heizöl pro Jahr.
Regelmässiges, kurzes Lüften
– sogenanntes Stosslüften – bringt mit weniger Energieverlust bessere Luft.
Achten Sie auf die
Raumtemperatur
.
Sie verbrauchen pro gespartes Grad Wärme rund 6% weniger Heizenergie. In Schlafräumen genügt eine Temperatur von 16° bis 18°C. Und in den übrigen Wohnräumen lebt man mit Temperaturen zwischen 19° und 21°C durchaus behaglich.
Ziehen Sie den Stecker.
Fernseher, DVD-Player und Musikanlagen verbrauchen auch auf «Standby» viel Strom. Darum ist es sinnvoll, diese Geräte bei Nichtgebrauch vollständig auszuschalten.
Schalten Sie das Licht aus.
Rund 10% der Stromrechnung geht auf das Konto von Lampen und Leuchten.
Verwenden Sie
Energiesparlampen
.
Diese sind sparsam im Stromverbrauch und haben eine lange Brenndauer. Energiesparlampen enthalten Quecksilber; bringen Sie sie deshalb ins Verkaufsgeschäft zurück.
In der Küche
Achten Sie auf die
energieEttikette
.
Alte Küchengeräte verschleudern rund 60% mehr Energie als moderne Apparate. Deshalb sollte Ihre nächste
Neuanschaffung
ein Modell mit dem Energielabel «Klasse A» sein.
Beladen Sie den Geschirrspüler.
Starten Sie die Maschine nur voll beladen und wählen Sie wenn immer möglich ein Sparprogramm.
Tauen Sie Ihren Kühlschrank ab.
Weniger Energie verbrauchen Kühl- und Gefriergeräte, wenn sie regelmässig abgetaut werden, selten offen stehen und die Lüftungsschlitze frei liegen. Speisen sollten Sie nie warm in den Kühlschrank stellen.
Den passenden Deckel auf die Pfanne.
Beim Kochen Energie sparen heisst für Sie, Deckel auf die Pfanne setzen; Dampfkochtopf verwenden und darauf achten, dass die Pfanne denselben Durchmesser wie die Herdplatte hat.
Trinken Sie «Hahneburger».
Die Herstellung und der Transport von Mineralwasser braucht mehr Energie als die Aufbereitung von Trinkwasser
Putzen Sie Ihr Backofenfenster.
Jedes Mal, wenn Sie die Ofentür öffnen, gehen rund 20% der Wärme verloren.
Commentaires (1)
Werica
(24.02.2012 01:29:07)
Wir haben ein altes Haus gekauft. Die Heizung wurde mit einer Wärmepumpe (Luft/Wasser) ersetzt, alle Weisswaren mit energiegünstigen Geräte, alle Glühbirnen Innen wie Aussen wurde mit LED-Leuchtmittel ausgewechselt. Dampfdusche, Jacuzzi.
Wir haben eine 4x8m Aussenschwimmbad mit Wärmepumpe, motorisierte Gartentor, Auto mit Motorwärmer und all dieser Komfort braucht 12,000 Kilowatt im Jahr. Wir haben 260 Wohnkvadratmeter im Haus, für relativ wenig Kilowatt sehr viel
Komfort. Gruss aus Schweden.
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