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Als Hauseigentümer für Sicherheit zuhause sorgen
Gegen Gefahren wie Brand, Diebstahl oder Hochwasser gibt es Versicherungen. Für Hauseigentümer sind jedoch auch ein kluges Verhalten und geeignete Vorsichtsmassnahmen unerlässlich.
16.05.2011 Swisscontent Corp.
Pro Jahr brechen in Schweizer Haushalten 150‘000
Brände
aus. Es entstehen Schäden in Millionenhöhe. Alte und defekte Elektrogeräte, Herdplatten, die man vergisst auszuschalten, Kerzen, Grillgeräte sowie Raucherwaren sind die gefährlichsten Brandstifter.
Ein wachsames Auge auf Gefahrenherde
Defekte Elektrogeräte sollten repariert oder ersetzt werden. Zudem: Geräte nicht im Stand-by-Betrieb laufen lassen, sondern jedes Mal ganz ausschalten. Das spart auch Strom.
Für den Kochherd gilt: Während des Kochens den Herd im Auge behalten und nach dem Kochen prüfen, ob alle Herdplatten ausgeschaltet sind.
Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen. Auch heisse Grillgeräte sollten immer beobachtet werden. Den Grill nur im Freien benutzen.
Eine Gefahrenquelle sind auch brennende Zigaretten: Asche auf dem Sofa oder ein glühender Stummel im Abfalleimer sind häufige Brandauslöser.
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Dieben keine Gelegenheit bieten
Gefahr droht Heimbesitzern ebenfalls von Langfingern. Im Schnitt wird in der Schweiz alle neun Minuten eingebrochen. Einfacher, aber effektiver Schutz: Haustüre abschliessen und Fenster verriegeln, wenn man nicht zu Hause ist.
Teurer, aber gegen Diebe effizienter, sind bauliche Massnahmen. Eingemauerte Gitter vor Lichtschächten, Mehrpunktverriegelungen in den Türen und verstärkte Beschläge vor den Fenstern schützen wirksam.
Wem das zu wenig ist, kann Bewegungsmelder anbringen, die bei Abwesenheit reagieren. Auch Zeitschaltuhren, die Licht, Radio und Fernseher ein- und ausschalten, bewahren vor unliebsamen Überraschungen während des
Ferienaufenthalts
.
Nicht überall bauen oder wohnen
Am schwierigsten ist es für Hausbesitzer, gegen Hagel, Hochwasser, Geröll- und Schlammlawinen vorzubeugen. Ein Gedanke an solche Gefahren lohnt sich aber trotzdem, denn laut Klimaexperten werden solche Ereignisse künftig zunehmen.
Am effektivsten ist es, den Ort für den Hausbau oder -kauf klug zu wählen – dies gilt vor allem für Bewohner von Bergregionen. Ein Einblick in die Gefahrenkarte einer Gemeinde zeigt, wo Vorsicht geboten ist.
Aus finanziellen Gründen wurde und wird das Bauen an exponierten Lagen nicht überall verboten, und nicht überall wurden Schutzbauten errichtet. Gefährlich kann es an steilen Südhängen oder in der Nähe stark kanalisierter Wasserläufe ohne Rück- und Freihalteräume werden.
Beim Hausbau oder bei Renovationen sollte man auf Leichtmetallfassaden verzichten und generell auf bewährte und stabile Materialen setzen.
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